Die Nacht der Geparden
von Marina Boos
eBook
Meine Zusammenfassung
Als Mia ihre Eltern endlich überzeugen kann Urlaub auf der Öko-Tierschutzfarm ihres Bruders in Namibia machen zu dürfen und am namibischen Flughafen eintrifft, fehlt von ihm jede Spur.
Notgedrungen kommt sie bei der benachbarten Farm unter. Dort erfährt sie nicht nur, dass ihr Bruder spurlos verschwunden ist und des Mordes verdächtigt wird, sondern auch das die Farm ihres Bruders der hiesigen ein Dorn im Auge ist, da sie auf die Gepardenjagd mit Touristen spezialisiert ist.
Zusammen mit dem ebenso netten wie attraktiven Sohn des Farmleiters Alex verlebt sie schöne Tage und bekommt tiefe Eindrücke von dem Leben in Namibia. Doch stehts im Hinterkopf lauert ihr Bruder und sein Schicksal, sollte sich der Mord nicht schnell aufklären. So beginnt sie schon bald ihren eigenen Ermittlungen nachzugehen.
Meine Rezension
Ich hätte mir gewünscht euch nach meiner Lesepause mit einem richtigen Hammer überraschen zu können. Tatsache ist leider, dass dieses Buch Standard ist. Nicht schlecht, aber auch nicht grandios.
Was mir bei einem Buch immer zuerst auffällt ist der Aufbau der Sätze. In diesem Fall war ich positiv überrascht. Anders als bei vielen Debütautoren haben sich weder Worte auffällig oft gedoppelt, noch waren Sätze extrem lang und über die Grammatik bin ich auch nicht gestolpert. Ok, die Grammatik ist Dank Lektorat auch in anderen Büchern fast immer korrekt, aber trotzdem nicht immer so leicht zu verstehen und so angenehm zu lesen wie bei diesem Buch.
Als nächstes fällt mir wenn ich an das Buch denke, der Tagebucheintrag zu beginn eines jeden Kapitels ein. Den fand ich sehr angenehm, weil er das letzte Geschehen wiederholte, aber trotzdem kurz und knapp war und so nicht den Eindruck eines Lückenfüllers hinterließ.
Ein wichtiger Punkt in Büchern sind natürlich auch immer die Charaktere. Ich habe zu einigen schnell Zuneigung (und auch Abneigung!) entwickelt. Es sind wirklich schöne Charaktere, die leider nicht sonderlich gut ausgearbeitet sind. Die Vergangenheit, Gespräche und ähnliches werden sehr schnell abgeharkt.
Das gleiche gilt auch für die Kapitel, die ebenso wie das ganze Buch sehr kurz sind. Das Buch endet etwa bei Seite 195 und damit gute 30 Seiten früher als es bei mir angegeben war. Der Rest wurde mit mehreren Leseproben (3 oder 4) und ähnlichem gefüllt.
Ein kurzes Buch muss nicht unbedingt ein schlechtes Buch sein, doch die schnell abgeharkten, unausgearbeiteten Ereignisse, die kurzen Kapitel und ein Ende aller : Ende gut, alles gut!, mit vielen offenen Fragen und Konflikten -die einfach plötzlich endeten- und dem Gedanken, dass sich kaum etwas auf das Ende zubewegt hat, rufen in mir nur den Gedanken hervor, dass das Buch bloß schnell fertig werden sollte und hinter der (zugegeben guten Idee) wenig Arbeit steckt.
Wie meistens wirkt meine Rezension auch dieses Mal wieder recht negativ. Doch es gab auch Positives. Eindrucksvoll beschriebene Naturphänomene, das Leben in Namibia und die örtliche Tierwelt waren wunderbar beschrieben und die geschickt eingewobenen Wissensbrocken zeugen deutlich von der Sachkunde der Autorin.
Mein Fazit: Trotz einiger Bemängelungen ein durchaus lesenswertes Buch - allerdings mit deutlich Luft nach oben. Gute 3 Sterne!
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Dienstag, 8. Oktober 2013
Sonntag, 21. Juli 2013
[Rezension] Rashen - Einmal Hölle und Zurück von Michaela B. Wahl
Rashen - Einmal Hölle und Zurück
von Michaela B. Wahl
eBook
Meine Zusammenfassung
Früher war Rashen ein hochrangiger, bösartiger Dämon. Doch nun, zum Oishine degradiert, muss er die Wünsche von Menschen erfüllen.
Als er von Claire - einer Studentin und Stripperin - gebannt wird, ist er wider Willen von dieser widersprüchlichen, jungen Frau fasziniert. Und während er alles versucht um wieder in die Welt der Dämonen zurückzukehren, beginnt er sich - sehr zu seinem Unmut - bei ihr zu Hause zu fühlen. Doch leider bannte sie ihn ausgerechnet im Körper ihres toten Verlobten. Da ist Gefühlschaos vorprogrammiert!
Meine Rezension
Es gibt einige Bücher die mir gefallen. Viele Bücher mit 5 Sternen und Bücher bei denen ich die Fortsetzungen kaum erwarten kann. Doch Bücher, die sich wirklich einprägen und an die ich mich noch Jahre später erinnere, gibt es wenige. Rashen - Einmal Hölle und Zurück gehört ab heute eindeutig zu diesen raren Exemplaren!
Obwohl während der Geschichte die Betonung sehr auf Clarie´s zwei Persönlichkeiten (die studierende Claire und die aus Geldnot strippende Air) liegt, hat mich doch eher die von Rashen fasziniert. Denn obwohl er als gefühlloser Oishine skrupellos seine Ziele verfolgen möchte, spürt man doch die ganze Zeit im Hintergrund seine Neugier, sein Unverständnis und sein Vergnügen an ihren Kalbereien.
Ein verwandtes Thema sind sicher die Gefühle. Während er, die zu Beginn nur körperlichen Reaktionen, auf den Körper ihres toten Verlobten schiebt, sind andere Gefühle für ihn scheinbar dasselbe wie Bauchschmerzen oder Kopfweh. Körperliche Beschwerden die ihn verständnislos zurücklassen. Seine wachsende Zuneigung zu Claire - bloß eine Infektion. Etwas über das er sich ärgert und es sich weg wünscht. Diese unterschiedlichen Sichtweisen von Menschen und Dämonen gestalten das ganze Buch amüsant und einzigartig.
Die Zwischensequenzen die regelmäßig zwischen den Kapiteln eingeschoben wurden, und die den Leser mit Informationen über die Vergangenheit versorgen, sorgen für das nötige Verständnis und erklären so manches Handeln. Auch wenn sie nicht ganz so spannend wie *die Gegenwart* sind, sind sie dennoch unumgänglich und ermöglichen auch andere Sichtweisen.
Wer auf eine typische Schnulze hofft, wäre mit diesem Buch sicher nicht gut beraten. Ähnlich wie bei Bartimäus sind Gefühle in der Geschichte eher selten anzutreffen. Doch trocken und politisch ist es deswegen ganz sicher nicht und die seltenen Gefühle sind dafür umso deutlicher und kostbarer.
Statt kuscheln und knuddeln ist der Umgang miteinander meist roh und zickig. Man spürt aber deutlich, dass dies genau das ist, was beide brauchen. Dennoch sind sie füreinander da - Irgendwie.
Das Ende hat mich beinah zur Tränen gerührt - und das kommt echt nicht oft vor! Es ist unbedingt zu empfehlen und... gäbe es einen sechsten Stern - für all die Bücher die besonders herausstechen - *Rashen - Einmal Hölle und Zurück* würde ihn bekommen !!!
Bisher mein absolut-liebstes Buch der Debütautoren 2013 !!!
von Michaela B. Wahl
eBook
Meine Zusammenfassung
Früher war Rashen ein hochrangiger, bösartiger Dämon. Doch nun, zum Oishine degradiert, muss er die Wünsche von Menschen erfüllen.
Als er von Claire - einer Studentin und Stripperin - gebannt wird, ist er wider Willen von dieser widersprüchlichen, jungen Frau fasziniert. Und während er alles versucht um wieder in die Welt der Dämonen zurückzukehren, beginnt er sich - sehr zu seinem Unmut - bei ihr zu Hause zu fühlen. Doch leider bannte sie ihn ausgerechnet im Körper ihres toten Verlobten. Da ist Gefühlschaos vorprogrammiert!
Meine Rezension
Es gibt einige Bücher die mir gefallen. Viele Bücher mit 5 Sternen und Bücher bei denen ich die Fortsetzungen kaum erwarten kann. Doch Bücher, die sich wirklich einprägen und an die ich mich noch Jahre später erinnere, gibt es wenige. Rashen - Einmal Hölle und Zurück gehört ab heute eindeutig zu diesen raren Exemplaren!
Obwohl während der Geschichte die Betonung sehr auf Clarie´s zwei Persönlichkeiten (die studierende Claire und die aus Geldnot strippende Air) liegt, hat mich doch eher die von Rashen fasziniert. Denn obwohl er als gefühlloser Oishine skrupellos seine Ziele verfolgen möchte, spürt man doch die ganze Zeit im Hintergrund seine Neugier, sein Unverständnis und sein Vergnügen an ihren Kalbereien.
Ein verwandtes Thema sind sicher die Gefühle. Während er, die zu Beginn nur körperlichen Reaktionen, auf den Körper ihres toten Verlobten schiebt, sind andere Gefühle für ihn scheinbar dasselbe wie Bauchschmerzen oder Kopfweh. Körperliche Beschwerden die ihn verständnislos zurücklassen. Seine wachsende Zuneigung zu Claire - bloß eine Infektion. Etwas über das er sich ärgert und es sich weg wünscht. Diese unterschiedlichen Sichtweisen von Menschen und Dämonen gestalten das ganze Buch amüsant und einzigartig.
Die Zwischensequenzen die regelmäßig zwischen den Kapiteln eingeschoben wurden, und die den Leser mit Informationen über die Vergangenheit versorgen, sorgen für das nötige Verständnis und erklären so manches Handeln. Auch wenn sie nicht ganz so spannend wie *die Gegenwart* sind, sind sie dennoch unumgänglich und ermöglichen auch andere Sichtweisen.
Wer auf eine typische Schnulze hofft, wäre mit diesem Buch sicher nicht gut beraten. Ähnlich wie bei Bartimäus sind Gefühle in der Geschichte eher selten anzutreffen. Doch trocken und politisch ist es deswegen ganz sicher nicht und die seltenen Gefühle sind dafür umso deutlicher und kostbarer.
Statt kuscheln und knuddeln ist der Umgang miteinander meist roh und zickig. Man spürt aber deutlich, dass dies genau das ist, was beide brauchen. Dennoch sind sie füreinander da - Irgendwie.
Das Ende hat mich beinah zur Tränen gerührt - und das kommt echt nicht oft vor! Es ist unbedingt zu empfehlen und... gäbe es einen sechsten Stern - für all die Bücher die besonders herausstechen - *Rashen - Einmal Hölle und Zurück* würde ihn bekommen !!!
Bisher mein absolut-liebstes Buch der Debütautoren 2013 !!!
Samstag, 13. Juli 2013
[Rezension] Zurück nach Hollyhill von Alexandra Pilz
Zurück nach Hollyhill
von Alexandra Pilz
eBook
Meine Zusammenfassung
Nach ihrem Schulabschluss bekommt Emily unerwartet einen Brief von ihrer längst verstorbenen Mutter. In diesem bittet sie sie nach Hollyhill, zu reisen. Einem kleinen Dorf im Dartmoor, welches auf keiner Karte eingezeichnet ist.
Im Dartmoor herumirrend wird sie von Matt aufgegabelt. Doch ist er zuvor freundlich und offen, so ändert sich das schnell als er erfährt wo sie hin möchte.
Auch die anderen Bewohner des winzigen Dorfes nehmen sie nur mit vor der Hand gehaltenen Mund auf und schnell wird klar: Irgendetwas wird ihr verheimlicht!
Meine Rezension
Ich bin richtig begeistert von diesem Buch!!! Es wird zwar vermutlich keine Legende wie Harry Potter, Bis(s) oder City of Bones (meiner Meinung nach gehört auch das dazu!) werden, aber ich war sofort von dem Buch gefesselt!
Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und gerade später, wenn Emily sich mit dem ebenso attraktiven wie missmutigen Matt arrangieren muss, sieht man an dessen kleinen Routinen und seinem Verhalten in besonders kritischen Momenten gut wie er sich gerade fühlt.
Auch Emily steht da nicht hinten an. Wobei die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird und man es daher eher an den gewählten Worten der Autorin, als an ihrem Verhalten bemerkt.
Die Idee von Zeitreisebüchern hatte mich allein schon wegen ihren komplexen Möglichkeiten bereits bei *Feuer und Stein* und auch später bei der *Rubinrot*-Trilogie gefesselt. Dennoch ist es eindeutig auf dem *Mist* der Autorin gewachsen und die Idee nicht abgekupfert. Mehr möchte ich wegen der Spoilergefahr dazu nicht sagen, aber wer das Buch gelesen hat oder gerade liest, wird die deutlichen Unterschiede erkennen.
Als ich zum Ende des Buches kam, ging mir immer wieder ein Gedanke durch den Kopf: Wieso geht das Buch nicht langsam in die Endphase? So ein Ende braucht ja auch seine *Zeit* in Form von einigen Seiten.
Die Antwort darauf lies mich zum Schluss doch einmal über die Autorin fluchen: Eine Fortsetzung! Mist! Einerseits bin ich total Happy (!!!) Matt und Emily bei einem weiteren Abenteuer in Hollyhill begleiten zu können, doch ein etwa längeres Ende hätte ich mir trotzdem gewünscht...
Dennoch... das einzige was ich wohl etwas bemängeln würde, ist dass das Buch manchmal etwas holprig und sprunghaft war. Die Veränderungen im Verhalten (bsw Matt vor und nach der Erwähnung von Hollyhill) hätten etwas besser herausgearbeitet werden können. Außerdem war manchmal plötzlich an einer interessanten Stelle einfach Schluss. Es wurde ein Zeitsprung zum nächsten Kapitel gemacht und man erfuhr im Verlauf der nächsten Seiten mehr nebenbei was dann das Ergebnis war...
Trotz der kleinen *Macken* gebe ich 5 Sterne für ein gelungenes Debüt!!!
von Alexandra Pilz
eBook
Meine Zusammenfassung
Nach ihrem Schulabschluss bekommt Emily unerwartet einen Brief von ihrer längst verstorbenen Mutter. In diesem bittet sie sie nach Hollyhill, zu reisen. Einem kleinen Dorf im Dartmoor, welches auf keiner Karte eingezeichnet ist.
Im Dartmoor herumirrend wird sie von Matt aufgegabelt. Doch ist er zuvor freundlich und offen, so ändert sich das schnell als er erfährt wo sie hin möchte.
Auch die anderen Bewohner des winzigen Dorfes nehmen sie nur mit vor der Hand gehaltenen Mund auf und schnell wird klar: Irgendetwas wird ihr verheimlicht!
Meine Rezension
Ich bin richtig begeistert von diesem Buch!!! Es wird zwar vermutlich keine Legende wie Harry Potter, Bis(s) oder City of Bones (meiner Meinung nach gehört auch das dazu!) werden, aber ich war sofort von dem Buch gefesselt!
Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und gerade später, wenn Emily sich mit dem ebenso attraktiven wie missmutigen Matt arrangieren muss, sieht man an dessen kleinen Routinen und seinem Verhalten in besonders kritischen Momenten gut wie er sich gerade fühlt.
Auch Emily steht da nicht hinten an. Wobei die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird und man es daher eher an den gewählten Worten der Autorin, als an ihrem Verhalten bemerkt.
Die Idee von Zeitreisebüchern hatte mich allein schon wegen ihren komplexen Möglichkeiten bereits bei *Feuer und Stein* und auch später bei der *Rubinrot*-Trilogie gefesselt. Dennoch ist es eindeutig auf dem *Mist* der Autorin gewachsen und die Idee nicht abgekupfert. Mehr möchte ich wegen der Spoilergefahr dazu nicht sagen, aber wer das Buch gelesen hat oder gerade liest, wird die deutlichen Unterschiede erkennen.
Als ich zum Ende des Buches kam, ging mir immer wieder ein Gedanke durch den Kopf: Wieso geht das Buch nicht langsam in die Endphase? So ein Ende braucht ja auch seine *Zeit* in Form von einigen Seiten.
Die Antwort darauf lies mich zum Schluss doch einmal über die Autorin fluchen: Eine Fortsetzung! Mist! Einerseits bin ich total Happy (!!!) Matt und Emily bei einem weiteren Abenteuer in Hollyhill begleiten zu können, doch ein etwa längeres Ende hätte ich mir trotzdem gewünscht...
Dennoch... das einzige was ich wohl etwas bemängeln würde, ist dass das Buch manchmal etwas holprig und sprunghaft war. Die Veränderungen im Verhalten (bsw Matt vor und nach der Erwähnung von Hollyhill) hätten etwas besser herausgearbeitet werden können. Außerdem war manchmal plötzlich an einer interessanten Stelle einfach Schluss. Es wurde ein Zeitsprung zum nächsten Kapitel gemacht und man erfuhr im Verlauf der nächsten Seiten mehr nebenbei was dann das Ergebnis war...
Trotz der kleinen *Macken* gebe ich 5 Sterne für ein gelungenes Debüt!!!
Dienstag, 9. Juli 2013
[Rezension] Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung von Amanda Koch
Die Wächter von Avalon
Die Prophezeiung (Teil 1)
von Amanda Koch
ISBN 978-3-943987-14-0
Dies ist die erste Rezension um die mich ein Verlag bat und als ich das Rezensionsexemplar erhielt war ich demnach wirklich glücklich ! Umso schwerer fällt es mir jedoch diese Rezension nun auch zu schreiben, da sich doch recht negativ ausfällt...
Meine Zusammenfassung
Die achtzehnjährige Esmé fühlte sich schon immer in ihrer eigenen Familie irgendwie fremd. Mit den Jahren wurde dieses Gefühl immer stärker bis sie sich nach ihrem Schulabschluss dazu entschließt die Einsamkeit zu suchen um diesen Gefühlen auf den Grund zu gehen.
In der Stille beginnen Visionen sie heimzusuchen. Visionen von einer fremden, magischen Welt, von einem jungen - so unglaublich vertrauten - Mann und von einer drohenden Gefahr. Und als sie dann in Raven, dem sie zufällig begegnet, den allgegenwärtigen Mann dieser Visionen wiedererkennt, weiß sie genau dass die Zeit naht in der nur sie ihn retten kann. Doch wie soll sie den Mann ihrer Träume retten, wenn sie selbst ihre eigenen wirren Träume nicht versteht? Die Zeit drängt...
Meine Rezension
Wie schon oben erwähnt, fällt diese Rezension leider nicht allzu gut für *Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung* aus.
Das Design des Covers ist sehr geschmackvoll und nach dem lesen des Buches wird klar, dass es nicht zufällig gewählt ist. Der schwarze Reiter, der Falke, das Smaragdgrün des Bildes, der Bogen... alles ist im Buch wiederzufinden. So wirkt es geheimnisvoll und doch nicht willkürlich. Super!
Die Idee ist auf keinen Fall veraltet. Ich las mal in einem Schreiblern-Ratgeber, dass man jede Idee in ihren Ursprüngen auf einen gemeinsamen Nenner zurückführen kann. Fremde Welten gibt es nahezu überall. Harry Potter, Eragon und City of... sind nur einige. In allem Magischen steckt eine andere Welt. Die Details sind es, die die Bücher individuell und lesenswert machen und bei diesem Buch merkt man, dass in den Details wirklich Arbeit und Hingabe steckt!
Leider hört man in diesem Buch aber auch deutlich die Debütautorin heraus. Der Lesefluss war mehr als zäh!
Am Anfang hielt man sich mit eher unwichtigen Details auf und es dauerte gute hundertfünfzig Seiten bis auch nur annähernd Spannung rein kam.
Später wird das lesen ständig unterbrochen von komplizierten Sätzen und Worten die man (zumindest in meinem Fall) erstmal nachschlagen muss. Auch werden häufig Informationen gedoppelt und unwichtiges in den Mittelpunkt gestellt.
Ich vermute mal, dass die Autorin mit der Ungewissheit, die den Leser während des ganzen Buches begleitet, ein Gefühl von Mystischem und Geheimnisvollen vermitteln wollte. Doch es kam eher so an als wollte sie sagen: ,,Das brauch ich nicht erwähnen, dass muss man wissen!"
Mir fiel es sehr schwer dem Geschehen zu folgen.
Die Charaktere hatten durchaus potential. Eine Tochter die ihre Familie nicht lieben kann, eine Familie mit einem unumgänglichen Schicksal... Doch während bsw Informationen über nur kurz auftretende Charaktere einflossen, wurden die *anderen* Charaktere meist nur durch ihre Namen individuell.
Mein erstes Debütautoren-Buch bringt es leider auf nicht mehr als 3 Sterne. Dennoch hat mich die Idee dieser Welt gefesselt und ich danke dem Familia Verlag und Amanda Koch für das Buch!
Spoiler
Mich hat außerdem arg gewundert, dass Dinge - die man normalerweise verschweigt um die Geschichte in eine kritische Phase zu bringen nur Minuten später ausgeplaudert wurden und das Dinge, die eigentlich viel offensichtlicher dargestellt werden müssten nur nebenbei erwähnt wurden bzw Charaktere gar keine Chance hatten ihre Beziehungen zu entwickeln...
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